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Interessenten beim Autoverkauf (nein nicht meine Corvette) - Druckversion

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- Jochen - 17.07.2008

Birger,

kann deine Verärgerung sehr gut verstehen. Es ist wohl mittlerweile üblich geworden sich einfach, selbst nach Zusage dieses zu tun, nicht mehr zu melden. Finde ich unmöglich und unverschämt!

1999 hab ich einen 3er BMW gesucht. Diverse Händler in München wurden von mir aufgesucht, und bei einem Händler signalisierte ich ernsthaftes Kaufinteresse. Allerdings hatte ich da noch ein anderes Fahrzeug etwas weiter weg anzuschauen, und wollte mich erst am nächsten Tag entscheiden. Teilte das dem Verkäufer mit und versprach mich bei ihm in jedem Fall zu melden... Das "andere" Fahrzeug erwies sich als der erheblich bessere Deal, und wurde direkt am nächsten Tag von mir gekauft.
Ich rief dann bei dem Händler in München an und gab bescheid das ich mich für ein anderes Angebot entschieden habe. Der Verkäufer war, trotz Absage (!), super freundlich und froh das ich mich überhaupt nochmal gemeldet hab. er bestätigte nach einem längeren Gespräch das von dir genannte Kaufverhalten bei Interessenten und fand es sehr anständig das ich mich nochmal gemeldet hab.

Leider fehlt es vielen Leuten heutzutage an Anstand, sei es beim Autokauf oder auch bei anderen täglichen Belangen. Siehe hierzu auch der "Tennisspielthread" der netten Nachbarn, der zerkratzten C6 eines Boardmembers oder vielen anderen Dingen.

Sehr sehr traurig...

Viele Grüße, und viel Erfolg beim Verkauf...

Jochen


- man-in-white - 17.07.2008

Zitat:Probefahrt? Gerne!... Wenn das Geld auf dem Tisch liegt,der Vertrag geschrieben ist und der Preis feststeht. Als krönender Abschluß im Sinne einer technischen Unterweisung.
Genau aus dem Grund hatte ich damals die 82-er von SilverGer nicht gekauft. Auch wenn mir von vielen Seiten der gute Zustand bescheinigt worden war; ich hatte extra Urlaub genommen und eine Probefahrt vereinbart. Trotz 300 km Anreise wurde mir diese vor ort verwehrt, da ich bei meinem ersten kurzen Kontakt ja bereits 3 km gefahren sei.
Da Patrick ja in Spanien ist stand der Wagen bei einer auch hier bekannten Corvette Fachwerkstatt die den Verkauf "unterstützen" sollte Kopfschütteln


Also die Tipps von Daisan sind eigentlich nur Wunschvorstellungen.
Frank


- CustosOnLinux - 17.07.2008

Hallo,

erst einmal vielen Dank für Eure Meinungen, Erfahrungsberichten und Tipps.
Nun, den ein oder anderen Tipp von daisan werde ich schon beherzigen, jedoch nicht alle.

Ich lese aus den Beiträgen jedenfalls, daß es heute üblich ist keine Rückmeldung mehr zu geben.
Also muß man das als "nein" werten.
Unschön, aber Realität.

Inzwischen habe ich meine Strategie auch etwas geändert: Ich melde mich bei den Interessenten.
Das scheint auch besser zu funktionieren, da die Leute dann schon fast gezwungen sind mit eine Antwort zu geben.

Nun mal zum Auto: Leider ist das Fahrzeug nicht mehr in der DAT enthalten (zumindest was ich so finden kann) da es schon ein Klassiker ist. Der Preis ist hoch angesetzt, jedoch steht fett dabei, daß ich Verhandlungsraum habe.

Was mir auch aufgefallen ist: viele lesen die Beschreibung garnicht gründlich und informieren sich über die Technik des Fahrzeugs (z.B. mal über Google)
Vor Ort wundern sie sich dann, daß es z.B. kein elektrisches Verdeck hat oder eben nicht Euro 3.

Dann hat man wieder Zeit investiert nur weil die Leute nicht in der Lage waren die Beschreibung richtig zu lesen.

Nun ja schauen wir mal.
Danke noch mal für die Tipps.


Gruß Birger


- I-K-E - 17.07.2008

Hallo Daisan,

als ich mein Schätzchen damals gekauft habe:
-bin ich SELBSTVERSTÄNDLICH VORHER probegefahren,
-habe mir dann eine Nacht Bedenkzeit erbeten
-und habe den Wagen dann auch erst am nächsten WoEnd abgeholt (von Berlin nach München) und bezahlt

Das mit dem "eine Woche später abholen" (ohne Anzahlung) fand der Verkäufer zunächst auch nicht prickelnd - ich habe ihm dann aber klar gemacht, daß ich keinen Bock habe wieder nach Berlin zu fahren (vorher alles organisiert habe mit Kennzeichen etc.) um festzustellen daß der Wagen plötzlich doch verkauft ist!

Nach Deinen sicherlich heheren Vorstellungen wären wir NIE ins Geschäft gekommen. Ich glaube es ist nahezu unmöglich die Schwätzer von den ernsthaft Interessierten zu unterscheiden...

I-K-E


- HGW - 17.07.2008

Also ich habe im Februar das Golf Cabrio meiner Frau über Autoscout verkauft und muß sagen, dass ich eigentlich keine Probleme hatte. Wagen war 1.Hd. Top-gepflegt und hatte keinen unrealistischen Preis - ich glaube, dass inzwischen die Preise im Internet sich gegenseitig hochschaukeln. Käufer war ein Händler, kam per Zug, habe ihn vom Bahnhof abgeholt, er sich das Auto angesehen, Lackstärke gemessen und son Kram, versucht zu handeln, aber als ich ihm sagte, "take it or leave it" hat er die Scheine bar rausgeholt und das Auto mitgenommen. Außer ihm gab es zwei Anrufe, das wars. Hat genau 2 Tage gedauert.

So verschieden kann es laufen. U.U. ist der Preis bei Deinem Angebot halt ein wenig hoch. Autos gibts z.Zt. wie Sand am Meer.

Gruß
Hans-Georg


- CustosOnLinux - 17.07.2008

Hallo,

klar ist der Preis höher angesetzt als ich bereit wär ihn zu verkaufen.
Aber das verrückte ist ja, daß von den Interessenten die inzwischen da waren (5 Leute) jeder gesagt hatte das Auto sei gut und genau das was er sucht. Dann haben sich die Leute Bedenkzeit erbeten und sich nie mehr gemeldet.

Keine Nachfrage was am Preis zu machen ist, obwohl ich geschrieben habe, daß ich zu Verhandlungen bereit bin.

Der Preis ist übrigens realistisch an anderen Angeboten orientiert.

Wenn die leute wenigstens sagen würden: Schönes Auto aber Preis ist zu hoch. Dann könnte man sich ja sicherlich einigen.

Nun ja, habe dann gestern Abend noch einen neuen Interessenten gehabt der auch mal gesagt hat was ihm das Fahrzeug wert ist.
Mal sehen was daraus wird.


- Frank_F - 17.07.2008

no problems.....

letztes Jahr meinen Coronet und 3er Cabrio verkauft......

Die Ersten die gekommen sind, Probefahrt, kurze Preisverhandlung, jeweils 1000,-€ Anzahlung da gelassen und die Fuhre ein paar Tage später abgeholt.

Nie wieder etwas von gehört. Punkt

Gruß

Frank

ps. Der Käufer meines Coronets hat nach der Probefahrt sowieso das typische MOPARGRINSEN nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Der konnte bestimmt die Tage bis zur Abholung vor Aufregung nicht mehr schlafen.


- daisan - 19.07.2008

Hallo vorschnelle Kritiker: Schnuller

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil : Vertrag "geschrieben" ist etwas anderes als "unterschrieben".

Für die etwas geistig Langsameren Grübeln:

Natürlich darf ein Kunde einen Wagen probefahren, bevor er ihn kauft !!!

Aber doch erst, wenn alles andere geklärt ist :

Oder würden die Herren Kritiker einen führerscheinlosen Basari, der nicht mal genügend Geld hat,Euch juristisch austricksen könnte,Euren Sprit verfahren will, um seinen Unterhaltungswert zu bekommen, Euer Auto fahren lassen?!? erwachsen

Was das Thema (Bar-) Geld auf den Tisch angeht - Nichts ist doch beruhigender, als wenn man von vornherein weiß, dass der andere das Objekt auch sofort kaufen kann!

Bankauskünfte sind bei höheren Summen das Übliche.

(Wobei bei Preisverhandlungen, nichts, aber auch gar nichts Bargeld topt,weswegen jeder halbwegs kluge Gebrauchtwagenhändler Bargeld auch in höheren Summen dabeizuhaben riskiert).

Morgen komme ich zu allen, die ihr Auto verkaufen wollen zum Probefahren - einfach so! driver

Und jetzt gehe ich in die Apotheke um mir ein Päckchen Kondome zu kaufen;
mal sehen, ob mich die Apothekerin sie probevö...ln lässt,schließlich möchte sie ja verkaufen und es gibt viele Konkurrenz-Apotheken... Engel-3


- C53 - 19.07.2008

Hallo Hallo-gruen

@ ob mich die Apothekerin sie probevö...ln lässt ---

da könnte ich Dir eine empfehlen --- das klappt bestimmt sich vor Lachen auf dem Boden wälzen sich vor Lachen auf dem Boden wälzen sich vor Lachen auf dem Boden wälzen

Gruß Heinz Hallo


- Mankra - 19.07.2008

Warum so kompliziert:
Für mich ist ein Verkauf erst bei An/Bezahlung erfolgt, vorher nicht, egal, ob sich ein Interressent nochmal meldet oder nicht. Wenn nicht, spart dies nur Zeit.

Da es üblich ist, Autos höher anzupreisen, als der gewünschte Verkaufspreis, ist die Frage nach dem letzten Preis auch legitim. Oder kauft Ihr zum angeschlagenen Preis?
Sowohl als Käufer (der sich eine Anfahrt spart, egal wie kurz) , als auch Verkäufer ist des Zeitsparender, dies gleich per Telefon/Mail bekanntzugeben.