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Ein paar Fragen zur Feststellbremse - Druckversion

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+--- Thema: Ein paar Fragen zur Feststellbremse (/showthread.php?tid=80102)

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- Wesch - 19.10.2014

Hallo

Zitat:Das Seil strafft man mittig unter dem Wagen, da wo das Seil das quer zu den Bremsen laeuft, ansetzt.

Und dort wird es auch geloest. Eine Mutter zieht das Querseil nach vorne zum Straffen und nach hinten zum Loesen.

mfG. Günther


- thocar - 19.10.2014

Ich bin der Meinung, dass die Beläge glasig und verhärtet sind.

Da die Bremse nun eh schon zerlegt ist, würde ich immer neue Beläge verbauen.

Die kosten ja wirklich nicht die Welt und du kannst sicher sein, dass du die Arbeit nicht nochmal machen musst.

Gruß Thomas


- Wesch - 19.10.2014

Hallo

Wuerde ich auch machen, sowie die Innenseite der Trommel etwas anschleifen mit Sandpapier, um eventuelle Glasuren abzukratzen.

Ach ja, da wo der rote Pfeil hinzeigt, wird das Seil geloest bzw gestrafft und somit der Zug des Handbremsgriffes eingestellt.

mfG. Günther


- Yankeededandy - 19.10.2014

Gefunden. Hier ist das Prozedere beschrieben für die Einstellung:
[Bild: ParkingBrakeAdjustment.jpg]

Allerdings sollte das Auto auf Rollen stehen. Dürfte in der heimischen Garage etwas schwierig sein.

Gruss, Martin


- Dragonheart64 - 19.10.2014

Jetzt kommt Licht ins Dunkel Idee

Sowas in der Art dachte ich mir schon... Ich hab weder eine Hebebühne, noch eine Grube, sprich, das Auto steht grad auf nem Unterstellbock, wie soll ich da unters Auto kommen? Banned

Mein Kopf ist zwar nicht soooo groß, aber so hoch liegt meine Vette nicht, grml Frankenstein

Ich werde auf alle Fälle die Beläge auf Härte kontrollieren und die Scheibe anschleifen, vielen Dank für eure Unterstützung Jungs.

Gruß Robert


- Wesch - 19.10.2014

Hallo

Es reicht , wenn du einseitig aufbockst.

Einfach wie bereits geschrieben das Sternrad unten zwischen den Bremsbacken drehen, bis das Rad schleift, dann einige Klicks losdrehen, dann das Seil mittig unterm Wagen festziehen, bis es schleift und dann wieder losdrehen, bis man den gwuenschten Bremshebelwinkel bei Festzug erreicht hat.

Wenns dann noch eine Seite fester zieht als die andere, kann man eigentlich kaum einzeln individuel einstellen, ausser man arbeitet daran wie ich es getan habe.

mfG. Günther


- sihui - 19.10.2014

Zitat:Original von Dragonheart64
Mein Kopf ist zwar nicht soooo groß, aber so hoch liegt meine Vette nicht, grml Frankenstein

Es geht sogar ohne jegliches Hochbocken: ein langer Arm und eine Feststellzange reichen auch aus: an dem Handbremsseil befindet sich eine quadratische Verdickung (zwischen Einstellmutter und Rückholfeder), dort die Feststellzange ansetzen und festziehen und dann mit einem Schraubenschlüssel die Einstellmutter lösen ... falls schwergängig dreht sich die Feststellzange zum Wagenunterboden und gibt die nötige Gegenkraft ....

... sagt jemand der auch keine Hebebühne hatte und die Handbremse einstellen musste ...

Gruß, Sigi


- Wesch - 19.10.2014

Hallo

Eigentlich sollte der Wagen hinten so aufgebockt seinb, dass beide Raeder frei haengen, zwecks Einstellung der Bremse, da man an den Radern drehen soll, bis sie anfangen zu blockieren , dann einige Klicks wieder losdrehen und checken , ob freigaengig usw.

Und wie mein Vorredner schreibt, kann man dann auch so an das Seil rankommen.

Bitte ordentliche Unterstellboecke benutzen, wenn man unterm Wagen arbeitet, nicht nur sich auf den Hydraulikwagenheber verlassen !

mfG. Günther


- sihui - 19.10.2014

Zitat:Original von Wesch
Und wie mein Vorredner schreibt, kann man dann auch so an das Seil rankommen.

Sorry, ja, da habe ich einen Teil der Prozedur "verschluckt", mein Hinweis "ohne Hochbocken" war auch nur für den letzten Schritt "Handbremsseil einstellen" gedacht. Für das Einstellen der Sternschraube muss das Rad natürlich frei drehbar sein.

Danke für die Klarstellung,

Gruß, Sigi

Edit: hier noch eine kurze Anleitung zum Überholen der Handbremse. Vor allen Dingen der Tipp, die Federn vor dem Zusammenbau mit Zahnseide oder festen Zwirn zu komprimieren und nach Installation der Arretier-Plättchen mit einem Feuerzeug wegzubrennen erspart eine Menge Fummelarbeit.


- stefan - 19.10.2014

Ich denke Wesch hat Recht :

"""Ein Problem bei der Handbremse ist, dass die kurzen Arme, da wo das Seil am rad angehangen ist, sich am Staubschutzblech abstützen beim Festziehen der Bremse.
Wenn da ein bisschen ausgeleiert ist, ändert sich der Hebeldruck und eine Bremse zieht fester als die andere. Kann man kaum einstellen.
Ich habe an einer Seite ein winzig kleines Bisschen aufgeschweisst, um den Stützpunkt wieder genauer zu haben. Hat super gefunzt, jetzt schon seit etlichen Jahren und dieses Frühjahr haben beide Handbremsen ( Trommelbremsen ) wieder schön gleichmäßig gezogen."""



Seht euch mal das Bild an , das Gelenk hat sich schon mehrere Millimeter in das Staubschutzblech
hinein gearbeitet.

Oder ???

Edit : Ich würde die Beläge auch schleifen , bis die dunklen Stellen auch wieder hell sind. Dort ist bestimmt ein mal Fett oder Öl auf die Reibfläche gelangt.
Im Zweifel natürlich Tauschen.