22.06.2022, 16:28
Das wird doch alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
Auch wenn es nach 2035 keine neuzugelassenen Verbrenner mehr geben sollte, dann muss doch die Kraftstoffversorgung der noch auf dem Markt befindlichen Fahrzeuge gewährleistet sein. Man sollte sich vor Augen halten, dass von den in diesem Jahr neuzugelassenen Fahrzeugen noch ca. 65% im Jahr 2035 betrieben werden. Tendenziell werden es sogar mehr sein, da das Durchschnittsalter der Fahrzeuge über die letzten Jahre kontinuierlich steigt. Aktuell liegt es bei 10,1 Jahren. Und der Anteil der Verbrenner ist mit ca. 75% (einschl. Hybrid) vergleichweise immer noch sehr hoch.
Sollte man von den Besitzern dieser (und älterer) Fahrzeuge verlangen, dass sie ihre Fahrzeuge nicht mehr nutzen sollen bzw. dies über einen entsprechend hohen, weit über dem globalen Niveau liegenden Kraftstoffpreis unmöglich machen wollen, dann haben wir in Deutschland unregierbare Zustände. Darauf wird sich kein Politiker einlassen, die wollen ja auch wieder gewählt werden.
Die e-Fuels werden hier auch keine Abhilfe schaffen können. Einerseits ist der dafür erforderliche Energieverbrauch im Vergleich zum Elektro-Fahrzeug viel zu hoch und lange noch nicht CO2-frei darstellbar und andererseits wird der Fahrzeug-Altbestand sicherlich nicht so ohne weiteres auf die Kraftstoffe umgestellt werden können. Da steckt der Teufel im Detail (s. Umstellung von E5 auf E10) und ich erwarte, dass (sofern überhaupt möglich) Anpassungen der Motorkalibrierung vorgenommen werden müssen.
Also erst einmal in Ruhe abwarten, wie sich die Dingen entwickeln werden ...
Gruß
Stefan
Auch wenn es nach 2035 keine neuzugelassenen Verbrenner mehr geben sollte, dann muss doch die Kraftstoffversorgung der noch auf dem Markt befindlichen Fahrzeuge gewährleistet sein. Man sollte sich vor Augen halten, dass von den in diesem Jahr neuzugelassenen Fahrzeugen noch ca. 65% im Jahr 2035 betrieben werden. Tendenziell werden es sogar mehr sein, da das Durchschnittsalter der Fahrzeuge über die letzten Jahre kontinuierlich steigt. Aktuell liegt es bei 10,1 Jahren. Und der Anteil der Verbrenner ist mit ca. 75% (einschl. Hybrid) vergleichweise immer noch sehr hoch.
Sollte man von den Besitzern dieser (und älterer) Fahrzeuge verlangen, dass sie ihre Fahrzeuge nicht mehr nutzen sollen bzw. dies über einen entsprechend hohen, weit über dem globalen Niveau liegenden Kraftstoffpreis unmöglich machen wollen, dann haben wir in Deutschland unregierbare Zustände. Darauf wird sich kein Politiker einlassen, die wollen ja auch wieder gewählt werden.
Die e-Fuels werden hier auch keine Abhilfe schaffen können. Einerseits ist der dafür erforderliche Energieverbrauch im Vergleich zum Elektro-Fahrzeug viel zu hoch und lange noch nicht CO2-frei darstellbar und andererseits wird der Fahrzeug-Altbestand sicherlich nicht so ohne weiteres auf die Kraftstoffe umgestellt werden können. Da steckt der Teufel im Detail (s. Umstellung von E5 auf E10) und ich erwarte, dass (sofern überhaupt möglich) Anpassungen der Motorkalibrierung vorgenommen werden müssen.
Also erst einmal in Ruhe abwarten, wie sich die Dingen entwickeln werden ...
Gruß
Stefan