30.10.2003, 22:59
Die Frage, wie die Ersatzteilversorgung bei älteren Autos funktioniert, hängt vor allem davon ab, ob es einen Markt dafür gibt.
Mit zunehmendem Alter der Fahrzeuge werden naturgemäß die Originalteile langsam knapp. Insbesondere die Fahrer der sogenannten Youngtimer an Brot- und Butter-Autos können ein Lied davon singen (und würden sich freuen, wenn es die angesprochene 20-Jahre-Verpflichtung gäbe). Die Autos wurden zwar zu Tausenden und Abertausenden produziert, überlebt haben aber kaum welche (beliebte Engpässe sind hier vor allem Zierleisten, Innenausstattungsteile, Lampengläser etc., d.h. modellspezifische Teile). Die Mechanik dieser Autos ist meist das geringere Problem aufgrund der Übereinstimmung vieler Teile bei den verschiedensten Modellreihen.
Sind die Teile irgendwann zur Gänze weg oder die wenigen noch verbliebenen haben irre
Knappheitspreise erreicht, kommt der oben angesprochene Markteinfluss ins Spiel. Ist die Zahl der verbliebenen Fahrzeuge groß genug, sind entsprechende Nachfertigungen durch die ausreichenden Losgrößen wirtschaftlich machbar. Ob und wie es um die Passgenauigkeit dieser Teile dann aussieht, ist eine andere Frage. Hier gibt es insbesondere im Bereich der britischen Roadster abenteuerliche Produkte ... aber nahezu alle Ersatzteile sind lieferbar.
Deswegen würde ich auch immer die Finger von einem alten Exoten lassen, der nur in ganz geringen Stückzahlen produziert worden ist ... und wenn er noch so günstig ist. Dies führt im Extremfall dann nämlich dazu, dass man sich sein fehlendes Teil in Einzelanfertigung "aus dem Vollen schnitzen lassen muss" ... und dann wirds richtig teuer.
Gruß
JR
Mit zunehmendem Alter der Fahrzeuge werden naturgemäß die Originalteile langsam knapp. Insbesondere die Fahrer der sogenannten Youngtimer an Brot- und Butter-Autos können ein Lied davon singen (und würden sich freuen, wenn es die angesprochene 20-Jahre-Verpflichtung gäbe). Die Autos wurden zwar zu Tausenden und Abertausenden produziert, überlebt haben aber kaum welche (beliebte Engpässe sind hier vor allem Zierleisten, Innenausstattungsteile, Lampengläser etc., d.h. modellspezifische Teile). Die Mechanik dieser Autos ist meist das geringere Problem aufgrund der Übereinstimmung vieler Teile bei den verschiedensten Modellreihen.
Sind die Teile irgendwann zur Gänze weg oder die wenigen noch verbliebenen haben irre
Knappheitspreise erreicht, kommt der oben angesprochene Markteinfluss ins Spiel. Ist die Zahl der verbliebenen Fahrzeuge groß genug, sind entsprechende Nachfertigungen durch die ausreichenden Losgrößen wirtschaftlich machbar. Ob und wie es um die Passgenauigkeit dieser Teile dann aussieht, ist eine andere Frage. Hier gibt es insbesondere im Bereich der britischen Roadster abenteuerliche Produkte ... aber nahezu alle Ersatzteile sind lieferbar.
Deswegen würde ich auch immer die Finger von einem alten Exoten lassen, der nur in ganz geringen Stückzahlen produziert worden ist ... und wenn er noch so günstig ist. Dies führt im Extremfall dann nämlich dazu, dass man sich sein fehlendes Teil in Einzelanfertigung "aus dem Vollen schnitzen lassen muss" ... und dann wirds richtig teuer.
Gruß
JR
![[Bild: cf_sig_2009.jpg]](https://www.reitz-net.de/bilder/cf_sig_2009.jpg)
Es ist schade, dass nicht mehr das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht!